Deutsche Bank

 

 

 

 

In die Zukunft investieren – Unser Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Die Deutsche Bank ist eine führende, weltweit tätige Investmentbank mit einem starken Privatkundengeschäft. Mit rund 80.000 Mitarbeitern in 75 Ländern bietet sie rund um den Globus herausragende Finanzdienstleistungen an. Ziel der Bank ist es, Mehrwert für ihre Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft als Ganzes zu schaffen.

Nachhaltigkeit – Voraussetzung für den Unternehmenserfolg

Die Deutsche Bank versteht Nachhaltigkeit als essenziellen Teil ihres Handelns, sowohl im Kerngeschäft als auch darüber hinaus. Wir wollen künftigen Generationen eine gesunde Umwelt sowie stabile wirtschaftliche und soziale Bedingungen überlassen. Daher sind wir bestrebt, unsere Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre ebenso wie Umwelt und Gesellschaft vor negativen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu schützen. Gleichzeitig wollen wir unseren Erfolg auf eine sozial und ökologisch verantwortliche Weise erzielen. So sichern wir den Wert unseres Unternehmens und unseren langfristigen Unternehmenserfolg.

Global Compact als Wertebasis

Das Fundament unseres Nachhaltigkeitsengagements bilden die zehn Prinzipien des „Global Compact“ der Vereinten Nationen. Als eines der Gründungsmitglieder und erstunterzeichnenden Unternehmen hat sich die Deutsche Bank verpflichtet, diese universellen Umwelt- und Sozialprinzipien zu beachten und umzusetzen. Hierzu zählen insbesondere die Wahrung der Menschenrechte, die Schaffung sozialverträglicher Arbeitsbedingungen, die Förderung des Umweltschutzes und die Bekämpfung von Korruption.

Zertifiziertes Nachhaltigkeitsmanagement

Um Nachhaltigkeit in unseren Prozessen zu verankern und Risiken in den ESG-Bereichen (Environment, Social, Governance) zu minimieren, haben wir weltweit in allen Geschäftsbereichen ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagementsystem eingeführt. Seine Wurzeln reichen zurück bis in die 1980er Jahre. Bereits 1999 etablierte die Deutsche Bank als erste Großbank in Deutschland ein Umweltmanagementsystem, das nach der Internationalen Umweltschutznorm ISO 14001 zertifiziert wurde. Seither lassen wir unser Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich überprüfen und optimieren es weiter. Der hohen Relevanz des Themas gemäß liegt die Hauptverantwortung für nachhaltiges Handeln in der Deutschen Bank beim Konzernvorstand. Für die Umsetzung innerhalb der Bank ist der Konzernbeauftragte für das Nachhaltigkeitsmanagementsystem (Group Sustainability Officer) zuständig.

 

Unsere Klimastrategie

Der Klimawandel stellt heute eine der größten Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Um ihn zu bekämpfen, hat sich die Deutsche Bank zum einen verpflichtet, ihren ökologischen Fußabdruck stetig zu verkleinern. Zum anderen setzen wir unsere Kernkompetenz als Finanzdienstleister für einen wirkungsvollen Klimaschutz ein. Unsere im Jahr 2005 etablierte Klimastrategie ist integraler Teil unserer zukunftsorientierten Geschäftsstrategie. Sie definiert unsere Ziele und Handlungsfelder in drei Dimensionen:

  • Finanzintermediär: In unserem Kerngeschäft wollen wir durch hochwertige Dienstleistungen und Bankprodukte zum Klimaschutz beitragen und nachhaltige Geschäftschancen eröffnen.
  • Umwelteffizienz-Manager: In der Betriebsökologie wollen wir führend in unserer Branche sein – beispielsweise durch eine öko-effiziente Infrastruktur oder den Einsatz erneuerbarer Energien.
  • Klimabotschafter: Wir wollen ein Wissensunternehmen sein und fühlen uns verpflichtet, unsere Informationen zum Klimaschutz an alle Stakeholder weiterzugeben.

 

Strukturen zur Stärkung unserer Klimastrategie

Environmental Steering Committee

Im Blick auf unser Engagement für den Klimaschutz haben wir 2007 das konzernweite und bereichsübergreifende „Environmental Steering Committee“ (ESC) ins Leben gerufen. Dem Lenkungsgremium unter der Leitung des Vice Chairman der Deutschen Bank – Caio Koch-Weser – gehören Führungskräfte aus allen Konzernbereichen an. Seine Aufgabe ist es, die stark gestiegene Zahl umweltbezogener Aktivitäten der Deutschen Bank zu koordinieren und Synergien zu nutzen.

Climate Change Advisory Board

Das „Climate Change Advisory Board“ (CCAB), das im April 2008 seine Arbeit aufgenommen hat, berät das Management der Deutschen Bank in strategischen Fragen zu Geschäftsrisiken und zu Themen des Klimaschutzes. Zehn Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die sowohl aus Industrie- als auch aus Schwellenländern kommen, bilden das CCAB. Diese Zusammensetzung entspricht der weltweiten Tätigkeit der Deutschen Bank ebenso wie der Globalität der Klimafrage.

Banking on Green

Die 2008 eingerichtete Internet-Plattform www.banking-on-green.com bündelt als Kommunikationsbasis alle Informationen über unser Engagement im Umwelt- und Klimaschutz für die interne und externe Öffentlichkeit.

Aktivitäten zur Umsetzung unserer Klimastrategie

Nachhaltige Produkte

Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht nur eine politische und gesellschaftliche Aufgabe, er birgt auch Geschäftschancen. Weltweit entdecken immer mehr Firmen und Investoren wirtschaftliche Möglichkeiten in diesem Bereich – und bringen so den Klimaschutz voran. Die Deutsche Bank ermöglicht es Ihnen mit einer Reihe von Produkten, in diese Zukunftsthemen zu investieren: von nachhaltigen Fonds, Klimaschutz-Zertifikaten und Emissionshandel über das Stiftungsmanagement bis hin zu Investitionen in erneuerbare Energien.

Prinzipien für nachhaltiges Investieren

Im Februar 2008 unterzeichnete die Deutsche Bank Asset Management (DeAM) die „Principles for Responsible Investment“ der Vereinten Nationen (UN PRI). Die sechs Prinzipien wurden von einer internationalen Gruppe institutioneller Anleger entwickelt. Investoren können mit ihrer Hilfe ökologische und soziale Themen ebenso wie Fragen der Unternehmensführung bei ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen. Mit der Unterzeichnung der UN PRI haben wir uns verpflichtet, diese Prinzipien anzuerkennen und sie selbst umzusetzen, soweit dies im Rahmen unserer treuhänderischen Pflichten möglich ist.

Spitzenplatz in Nachhaltigkeitsindizes

Anerkannte Rating-Agenturen für Nachhaltigkeit haben der Deutschen Bank 2009 erneut einen Platz unter den Besten der nachhaltig ausgerichteten Unternehmen in der Finanzbranche bestätigt. Die positive Bewertung führte zur Listung der Deutsche Bank-Aktie in den folgenden Nachhaltigkeitsindizes:

  • ASPI Index (Advanced Sustainable Performance Indices)
  • Dow Jones STOXX Sustainable Indices: DJSI STOXX und DJSI EURO STOXX, Dow Jones Sustainable World Indices (DJSI World)
  • FTSE4GOOD
  • ECPI Ethical Indices: ECPI Ethical Index Global, ECPI Ethical Index Euro, ECPI Ethical Euro Tradable und ECPI Ethical Index.

Klimaneutral ab 2013

Klimaneutralität ist ein wesentlicher Baustein unserer Klimastrategie. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere globalen CO2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2007 jährlich um 20 Prozentpunkte zu reduzieren und alle betrieblichen Aktivitäten ab dem Jahr 2013 klimaneutral zu betreiben. Dies wollen wir erreichen, indem wir die Energieeffizienz der Bankgebäude und der technologischen Infrastruktur nachhaltig verbessern und verstärkt erneuerbare Energien nutzen. Die verbleibenden CO2-Emissionen werden wir mit dem Kauf von Emissionszertifikaten neutralisieren.

Carbon Counter

Die CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre ist heute höher als je zuvor, und sie steigt stetig weiter an. Um auf den dadurch ausgelösten Klimawandel und seine Folgen aufmerksam zu machen, hat die Deutsche Bank im Herzen von New York die weltweit erste Echtzeit-Anzeigetafel für Treibhausgase installiert. Der Carbon Counter ist rund 21 Meter hoch und zeigt laufend an, wie hoch die weltweite Konzentration langlebiger Treibhausgase in der Atmosphäre ist. Er ist Teil der Initiative „Know the Number“, mit der die Bank weltweit über den Klimawandel aufklären will.

Mehr erneuerbare Energien

Bereits 2008 weitete die Deutsche Bank ihr Einkaufsprogramm für erneuerbare Energien deutlich aus. Heute beziehen wir unseren Strom an den Standorten in Deutschland, Belgien, Großbritannien, Italien, der Schweiz und den USA aus erneuerbaren Energiequellen. Damit stammten 2008 bereits rund 48 Prozent unseres gesamten Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen. Auch zukünftig werden wir sich bietende Chancen im Markt für erneuerbare Energien nutzen, um zur Förderung und zum Ausbau umweltfreundlicher Energien beizutragen.

Deutsche Bank Türme

Bis 2010 modernisieren wir die Türme unserer Zentrale in Frankfurt. Bei dieser größten Gebäudesanierung Europas entsteht eines der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt. So wird zum Beispiel der Energieverbrauch und damit der CO2-Ausstoß des Gebäudes um 89 Prozent reduziert.

Beteiligung an dena

Um ihre Klimastrategie weiter zu stärken, hält die Deutsche Bank einen Anteil von acht Prozent an der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Als Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien unterstütz diese die umweltschonende Gewinnung, Umwandlung und Anwendung von Energie sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme.

Solar Impulse

Mit Unterstützung der Deutschen Bank widmet sich das Projekt Solar Impulse einem zukunftsweisenden Vorhaben: der ersten bemannten Erdumrundung mit einem ausschließlich solarbetriebenen Flugzeug. Als Hauptpartner von „Solar Impulse“ unterstreichen wir den hohen Stellenwert, den Innovation und Nachhaltigkeit für unser Unternehmen besitzen.

Die Deutsche Bank – Partner der Aktionswoche Klima und Finanzen

Als Anbieter von Finanzdienstleistungen, die zur Bekämpfung des vom Menschen verursachten Klimawandels beitragen, begrüßen wir die Initiative des Bundesumweltministeriums und unterstützen sie nach Kräften. Wir hoffen, dass sie dazu beitragen wird, das Bewusstsein der Verbraucher zu schärfen und noch mehr Interesse an klimafreundlichen Finanzprodukten zu wecken.

Kontakt

Adelphi Consult

Romy Fiedler

Caspar-Theyss-Straße 14a
14193 Berlin

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Telefax: 030 89 000 68 10

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BMU Klimaschutzinitiative Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit