Sparkassen Finanzgruppe

 

 

 

 

Sparkassen führen bei der KfW-Förderung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Im Rahmen der Aktionswoche „Klima und Finanzen“ weist auch das Bundesumweltministerium darauf hin, dass für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien mehrere Förderprogramme der KfW-Bankengruppe zur Verfügung stehen. Dies gilt sowohl für Vorhaben von Privatpersonen - vor allem im Wohnungsbau - als auch für Investitionen von Unternehmen.

In den verschiedenen Förderprogrammen werden Kredite mit teilweise sehr deutlichen Zinsverbilligungen angeboten, die nicht durch die KfW selbst, sondern durch Sparkassen und andere Hausbanken vergeben werden. Die jeweilige Hausbank trägt dabei für die von ihr vergebenen Förderkredite das Ausfallrisiko.

Wegen der verschiedenen Förderzwecke und -bedingungen sind die einschlägigen KfW-Förderprogramme ziemlich beratungs- und betreuungsintensiv - sowohl bei der Beantragung als auch bei der Durchführung und Verwendungskontrolle. Um die dabei erforderliche Beratung für Privat- und Firmenkunden anbieten zu können, ist es für Sparkassen ein Vorteil, dass sie in ganz Deutschland mit Niederlassungen vertreten und dadurch für Kunden gut erreichbar sind.

Sparkassen nehmen diese Rolle engagiert wahr und nutzen ihre flächendeckend breite Vertretung, um Förderprogramme zur Unterstützung des Klimaschutzes zu vermarkten. Dieses Engagement zeigt sich in den Marktanteilen der Sparkassen-Finanzgruppe, die in den meisten einschlägigen KfW-Programmen mehr oder weniger deutlich über 40 Prozent liegen.

So entfiel im 1. Halbjahr 2009 im Bereich der KfW-Förderprogramme „Umwelt und Energie“ für Firmenkunden die Hälfte des Zusagevolumens von 2,1 Milliarden Euro allein auf das neu gestaltete Programm „KfW Erneuerbare Energien“. Aus diesem werden allerdings Fotovoltaikanlagen auch für Privatpersonen - also in kleineren Umfängen - finanziert, was dazu beiträgt, dass die zugesagte gute Milliarde Euro sich auf über 6.300 Projekte verteilt.

Fast 56 Prozent dieses Fördervolumens aus „KfW Erneuerbare Energien“ wurden durch Sparkassen und andere Institute der Finanzgruppe vergeben. Und auch bei den breiter angelegten Programmen für Umweltschutz und Energiesparen - neuerdings Energieeffizienz - liegt dieser Marktanteil über 38 Prozent.

Bei den eher auf Privatpersonen (aber auch Wohnungsbaugesellschaften) ausgerichteten KfW-Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Wohnraum zeigt sich die durchschnittlich geringere Größe privater Vorhaben darin, dass die im 1. Halbjahr 2009 zugesagten 3,5 Milliarden Euro an Fördermitteln für 54.000 einzelne Projekte gewährt wurden. Insgesamt hat die Sparkassen-Finanzgruppe daran volumensmäßig einen Anteil von 44 Prozent.

Seit dem 1. April 2009 sind die einschlägigen Förderangebote in den beiden Programmen „Energieeffizient Bauen“ und „Energieeffizient Sanieren“ zusammengefasst und gestrafft worden. Diese haben die vorherigen, in Inhalt und Namensgebung vielfältigeren, Programme „Ökologisch Bauen“, „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ und „Wohnraum Modernisieren - Öko-Plus“ abgelöst. Bei den Sanierungsprogrammen ist die Sparkassengruppe mit einem Marktanteil von gut 45 Prozent noch etwas stärker vertreten als bei den umweltorientierten Neubauprogrammen mit knapp 42 Prozent.

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